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TS USSUKUMA DOAL




Foto: Slg. Kraft

Das Turbinenschiff USSUKUMA läuft am 20. Dezember 1920 als zweites von drei Schwesterschiffen unter der Baunummer 389 bei Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel. Die Ablieferung an die Deutsche Ostafrika-Linie erfolgt am 08. Juli 1921.
Eingesetzt wird das Schiff in den Hamburg - "Rund um Afrika - Diensten".


Foto: Slg. Kraft

Die USSUKUMA vereinigt in sich, was die moderne Schiffbaukunst der damaligen Zeit an Einrichtungen zur Sicherheit des Betriebes wie zur behaglichen Unterbringung der Fahrgäste kennt. In luftig geräumigen Kammern finden 264 Fahrgäste der I., II. und III. Klasse Aufnahme. 1934 werden die II. und III. Klasse zur Touristenklasse zusammengelegt. In jeder Klasse stehen den Reisenden helle freundliche Speisesäle, behaglich eingerichtete Gesellschaftsräume und ein besonderes Promenadendeck zur Verfügung. Sofern es die Witterungsverhältnisse und der Borddienst es zulassen, kann auf Deck ein Schwimmbad eingerichtet werden.

TS USSUKUMA im Hamburger Hafen


Foto: Slg. Kraft

Ihren letzten "Rund um Afrika - Dienst" beginnt die USSUKUMA am 15. Juli 1939 in Hamburg. Am 19. August verlässt sie Kapstadt und erreicht Mocambique am 26. August. Bei Kriegsausbruch am 01. September 1939 liegt sie in Lorenco Marques. Ende September sticht sie wieder in See und erreicht mit den letzten Heizölreserven am 13. Oktober den argentinischen Hafen Bahia Blanca. Am 04. Dezember verlässt sie Bahia Blanca mit Kurs Montevideo, um dort für den Blockadedurchbruch nach Deutschland zu bunkern.

TS USSUKUMA in den Farben der Woermann-Linie


Foto: Slg. Kraft

Der auf der Suche nach dem deutschen Panzerschiff ADMIRAL GRAF SPEE operierende britische Kreuzer AJAX stellt das Schiff am 05. Dezember. Daraufhin beschließt der Kapitän der USSUKUMA die Selbstversenkung. Gesunken ist das Schiff am 06. Dezember 1939.