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MS KALAHARI DAL


Foto: Slg. Kraft

Am 02. Februar 1959 läuft unter der Bau-Nummer 738 das bei der Deutsche Werft AG, Hamburg-Finkenwerder, für die Deutsch-Afrikanische Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg, erbaute 8.562 BRT große Motorschiff KALAHARI vom Stapel.

Das 152,27 Meter lange, 18,76 Meter breite und 11,72 Meter hohe Schiff hat einen Tiefgang von 7,78 Meter. Die Geschwindigkeit beträgt 17,5 Knoten. Eingerichtet ist das Schiff für 45 Mann Besatzung und 12 Passagiere.




Speisesalon

Rauchsalon-Bar



Rauchsalon-Bar

Doppelkabine

Reedereipostkarten: Slg. Kraft


Die Ablieferung an die Reederei erfolgt am 03. Oktober 1958. Eingesetzt wird das Schiff im DOAL - Liniendienst nach Südafrika.



MS KALAHARI den Hamburger Hafen einlaufend


Foto: Slg. Vonarb

Probefahrt und Ablieferung an die Reederei erfolgen am 28. April 1959. Eingesetzt wird das Schiff, wie das Schwesterschiff KARROO, im DOAL-Liniendienst nach Südafrika.



MS KALAHARI am Petersenkai


Foto: by R. Kündiger

Am 30. Oktober 1959 wird als Eigner die Deutschen Afrika-Linien GmbH & Co eingetragen.


MS KALAHARI Mittschiffs


Foto: by W. Loose


Swimmingpool der Marke Eigenbau


Foto: by W. Loose


Das Schiff wird am 12. Juni 1971 an griechische Interessenten verkauft, jedoch langfristig für die DOAL in Charter genommen und wie bisher eingesetzt.



MS KALAHARI in den Farben der Woermann-Linie


Foto: Slg. Kraft


MS KALAHARI Kapstadt verlassend


Foto: Slg. W. Loose


1978 ändert der Eigner den Namen des Schiffes in ZIRCON. Es folgen erneute Verkäufe im Dezember 1979 und im Oktober 1980. Das Schiff erhält den Namen ZEA BEACH mit Heimathafen Panama. Noch im gleichen Jahr Weiterverkauf mit neuem Namen MAN PO. Das Schiff wird danach an die Staatsreederei Nordkoreas übertragen. Dann verliert sich die Spur der ehemaligen KALAHARI,

Im Juli 1985 taucht sie in Bremerhaven unter dem Namen JON CHEN wieder auf. Eigner ist nach wie vor die Staatsreederei Nordkoreas.

Nach 31 Jahren Dienst erreicht das Schiff am 18. August 1990 Alang in Indien. Hier beginnt man im Januar 1991 mit dem Abbruch.